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Brüssel setzt Athen unter Druck

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Brüssel setzt Athen unter Druck

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Griechenland hat mehr als 300 Milliarden Euro Schulden. Offizieller Standpunkt der Europäischen Union ist, dass Athen keine Finanzhilfen von anderen Euroländern erwarten kann. Die EU will am Ende nicht für riskante griechische Staatsanleihen bürgen.
Die Neuverschuldung betrug im Jahre 2009
12,7 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Viermal mehr als die drei Prozent, die der EU-Stabilitätspakt zuläßt.

Griechenland plant nun strenge Sparmaßnahmen.
Finanzminister George Papakonstantinou sagte:
“Das Programm wird jetzt fertiggestellt. Dann muss es vom Kabinett beschlossen werden, um dann durch`s Parlament zu kommen. Um den 20. Januar herum wird das Programm offiziell der EU-Kommission zugestellt.”

Die griechische Regierung will Staatsvermögen verkaufen, Verbrauchssteuern erhöhen und die Steuerflucht eindämmen. Finanzexperten warnen schon jetzt, daß das n i c h t reicht, um einen Staatsbankrott abzuwenden.