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Charterflieger als Friedenstauben von Tiflis nach Moskau

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Charterflieger als Friedenstauben von Tiflis nach Moskau

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Zum erstenmal seit dem Südkaukasuskrieg ist ein Flugzeug von Tiflis nach Moskau geflogen – aus Anlass der orthodoxen Weihnachtsfeiertage. Der  
Flugverkehr zwischen Georgien und Russland war
schon zwei Jahre vor dem Krieg im Jahr 2008 eingestellt worden. Russland hatte ein Embargo gegen Georgien verhängt, nachdem Tiflis vier der russische Botschaftsmitarbeiter unter Spionageverdacht ausgewiesen hatte.
 
Nach den ersten direkten Charterflügen ist im Frühjahr weiteres Tauwetter angesagt: Russlands Präsident Dimitri Medwedew will gern wieder georgischen Rotwein ins Land lassen, auch  Georgier ohne Visum. Der einzige direkte Grenzübergang zwischen beiden Ländern soll am Anfang März wieder geöffnet werden. Und Georgian Airways hofft auf einen regelmässigen Flugverkehr zum grossen Nachbarn.
 
 
Nach dem Krieg zwischen Russland und Georgien im August 2008 hatten die beiden Staaten ihre Beziehungen abgebrochen. Georgien verlor die Kontrolle über Abchasien und Südossetien. Russland erkannte die Gebiete als unabhängig an -trotz internationaler Proteste.