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Flugzeug-Attentäter vor Gericht

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Flugzeug-Attentäter vor Gericht

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Zwei Wochen nach dem gescheiterten Flugzeug-Attentat von Detroit muss der Attentäter Umar Farouk Abdulmutallab erstmals vor Gericht erscheinen. Der 23-jährige Nigerianer ist in sechs Punkten angeklagt. Er hatte am ersten Weihnachtsfeiertag versucht, eine Delta/Northwest-Maschine mit fast 300 Menschen an Bord in die Luft zu sprengen. Den Sprengstoff hatte er in der Unterwäsche versteckt. Der Nigerianer konnte ungehindert an Bord gehen, obwohl er bereits seit Ende November in einer US-Datenbank mit rund 550.000 Terrorverdächtigen registriert war.

Obama kündigte Konsequenzen an: “Wir werden unsere Verteidigung verstärken, aber wir werden uns nicht einer Belagerungsmentalität unterwerfen, die eine offene Gesellschaft sowie die Freiheiten und Werte opfert, die wir als Amerikaner hochhalten. Wir entwickeln neue Scanner and Verfahren. Es ist ein niemals endender Wettlauf zum Schutz unseres Landes und wir müssen unseren Feinden einen Schritt voraus bleiben.”

So will Obama eine Milliarde Dollar in neue Körperscanner investieren. 350 dieser Geräte sollen bereits in diesem Jahr angeschafft werden. Personelle Konsequenzen soll die Sicherheitspanne nicht haben. Kein Geheimdienstchef muss seinen Stuhl räumen. Stattdessen soll noch in diesem Monat bei einem Treffen in Spanien über eine bessere Zusammenarbeit zwischen Europa und den USA diskutiert werden.