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Friedliche Töne zwischen Iran und Irak

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Friedliche Töne zwischen Iran und Irak

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Iran und Irak haben eine diplomatische Initiative gestartet. Bei einem Besuch von Irans Außenminister Manouchehr Mottaki in Bagdad forderte Iraks Staatspräsident Dschalal Talabani den Iran auf, sich aktiv im Kampf gegen Terrorismus und religiös motivierte Übergriffe im Irak zu engagieren. Teheran solle – wie auch Damaskus – die Milizen bremsen, die dem Land nahestehen. Das könne gut zwei Dritteln der Terrortaten den Boden entziehen.
 
Talabani verwies auf die 1500 Kilometer lange Grenze zwischen den beiden Staaten, die geradezu nach besseren Wirtschaftsbeziehungen und strategischer Zusammenarbeit rufe. In den 80er Jahren hatten die beiden Länder acht Jahre lang Krieg geführt.
 
Nun soll auch der jüngste Streit über ein umstrittenes Ölfeld im Grenzgebiet entschärft werden.
 
Iranisches Militär hatte das – seit 30 Jahren inaktive – Fakka-Ölfeld im Dezember vorübergehend besetzt.