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Väterchen Frost regiert

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Väterchen Frost regiert

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Eisige Kälte hält die britischen Inseln fest im Griff.
Das Quecksilber fiel auf bis zu 18 Grad minus. Es sind die tiefsten Temperaturen seit 30 Jahren und Linderung ist nicht in Sicht. In einigen Regionen fiel mehr als 30 Zentimeter Schnee und legte den Verkehr weitgehend lahm. Der Eurostar kam nicht mehr weiter. Der Hochgeschwindigkeitszug mit 240 Passagieren an Bord blieb im Tunnel unter dem Ärmelkanal für zwei Stunden stecken, musste in den Bahnhof Ashford nach England geschleppt werden.

Die weiße Pracht wird noch einige Tage andauern meldeten die Wetterwarten. Tief “Daisy” wird erwartet. Es zieht mit Schnee und eisigen Sturm vom Mittelmeer nach Polen.
In Frankreich warnten die Behörden ein Drittel aller Departements vor Schnee und Eis. Der Winter dringt vom Westen immer weiter ins Landesinnere vor. Lastwagen und Schulbusse durften teilweise nicht auf die Straßen. Ein Autofahrer erzählte: “Ich habe zwei Stunden für 15 Kilometer gerechnet. In der Zeit habe ich aber nur fünf geschafft.”

Doch nicht alle leiden unter der Kälte. Einige suchen am Frost auch die schönen Seiten – und finden sie. Eine Frau meinte: “So ist es herrlich in Paris. Mit der Sonne, dem blauen Himmel und dem Schnee.”

Ganz Europa leidet unter der extremen Kälte.
Aber auch Teile Asiens erwischte es schlimm, mit Tiefstwerten wie seit Jahrzehnten nicht mehr.