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Winterliches Verkehrschaos in Europa

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Winterliches Verkehrschaos in Europa

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Eisige Temperaturen und starke Schneefälle haben in mehreren europäischen Ländern für ein Verkehrschaos gesorgt. In Frankreich zog eine Schneewalze von Nordwesten her über das Land und erreichte auch Städte wie Avignon im Süden. Örtlich wurden Schulen geschlossen, weil die Schulbusse nicht fahren konnten.

Einmal mehr behinderte der Winter auch den Bahnverkehr unter dem Ärmelkanal: Eurostar strich wegen der Wetterverhältnisse in Südengland einige Züge zwischen Paris und London, die übrigen liefen mit teils großer Verspätung. Reisende versuchte, Informationen auch für Samstag zu erhalten: Er habe sein Ticket schon vor drei Monaten gekauft, klagte ein Mann. Auch die Verbindung zwischen Brüssel und London war betroffen.

Auf der anderen Seite des Kanals, in England und vor allem Schottland, bibberten die Menschen bei den bisher niedrigsten Temperaturen dieses Winters. Straßen wurden zu Rutschbahnen, auch der Bahn- und Flugverkehr war behindert. Tausende Schulen blieben geschlossen. Außerdem wurde mancherorts das Gas knapp – wegen der Rekordnachfrage.

In der Schweiz behinderte der Schnee den Alpen-Durchgangsverkehr: Der Sankt-Gotthard-Tunnel wurde für den Schwerverkehr gesperrt, auch die Sankt-Bernhard-Strecke war betroffen.

Wo es nicht oder nicht mehr schneite, brachten unwetterartige Regenfälle Hochwasser und Überschwemmungen, etwa in Granada in Süd-Spanien. Währendessen herrschte im Norden des Landes weiter der Winter.

Von Überschwemmungen wird auch Albanien heimgesucht – schon seit Tagen: Die Fluten im Norden des Landes breiteten sich weiter aus. Mehr als 3500 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden. In Shkodra stehen manche Stadtteile mehr als einen Meter tief unter Wasser.