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Ausschreitungen in Italien

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Ausschreitungen in Italien

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An der Westküste Kalabriens im kleinen Ort Rosarno mit 16.000 Einwohnern ist es am Freitag zu schweren Auschreitungen gekommen. 37 Menschen wurden verletzt. 19 Immigranten und 18 Polizisten. Zuvor hatten 2.000 meist afrikanische Immigranten gegegen ihre unmenschlichen Lebensbedingungen protestiert. Danach kam es dann zu Auseinandersetzungen zwischen den Einwanderern und der Bevölkerung. Die Polizei schritt hart ein und und will auch dabei bleiben.

Italiens Verteidigungsminister Ignazio La Russa sagte: “Der Staat hat die Pflicht für die Einhaltung des Rechts zu sorgen. Der Staat darf niemals Gewalt tolerieren, auch nicht wenn sie von Einwanderern verübt wird.”

Unbekannte hatten am Donnerstag aus einem Auto auf mehrere Immigranten geschossen. Dabei wurden mehrere Männer verletzt, darunter auch ein politischer Flüchtling aus Togo. Das führte zu den Auschreitungen der Saisonarbeiter, die rund 20 Euro am Tag verdienen.