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Britischer Außenminister in Pakistan

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Britischer Außenminister in Pakistan

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Die Lage in Afghanistan steht im Mittelpunkt eines Besuchs des britischen Außenministers David Miliband in Islamabad. Mit seinem pakistanischen Kollegen Shah Mehmud Qureshi wollte er auch über bilaterale Themen sowie das indisch-pakistanische Verhältnis sprechen, doch bei einer gemeinsamen Pressekonferenz betonte Miliband die Bedeutung Pakistans bei der Suche nach Lösungen für dessen Nachbarland Afghanistan: Deshalb sei er nach Islamabad gekommen. Stabilität, Sicherheit und Wohlstand in Afghanistan seien zum Teil abhängig von Sicherheit, Wohlstand und Stabilität in Pakistan, sagte Miliband.
Die pakistanische Region Nord-Waziristan ist ein Rückzugsgebiet der radikalislamischen Taliban aus Afghanistan und der mit ihnen verbündeten El-Kaida-Kämpfern.
Das pakistanische Fernsehen zeigte heute ein Video, in dem angeblich der Selbstmordattentäter zu sehen ist, der in Aghanistan mehrere CIA-Agenten tötete. Der Attentäter, ein Jordanier, wurde selbst als CIA-Agent geführt und hatte deshalb Zutritt zu der Basis des US-Geheimdienstes, dem er Informationen über führende El-Kaida-Terroristen liefern sollte.
Der Anschlag gilt als verheerender Rückschlag für die Bemühungen der Geheimdienste, in das El-Kaida-Netz im afghanisch-pakistanischen
Grenzgebiet einzudringen.