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Fliegen unter Sicherheitsstress

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Fliegen unter Sicherheitsstress

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Nach dem versuchten Anschlag auf eine US-Maschine im Anflug auf Detroit herrscht
auf Flughäfen erhöhte Sensibilität. Ins Netz gingen bisher: Vier Angetrunkene und ein Liebestrunkener.

So wurden auf dem Londoner Flughafen Heathrow drei – offenbar alkoholisierte – Männer aus einer Maschine nach Dubai geholt und festgenommen. Das Flugpersonal hatte sich bedroht gefühlt.

In Colorado Springs landete eine Maschine, die eigentlich nach San Francisco wollte, eskortiert von zwei Militär-Kampfjets. Ein Betrunkener hatte sich in der Bordtoilette verschanzt.

Dazu Passagiere:
“Der kam aus der Naßzelle ohne Socken und Schuhe – mit Rasierzeug in der Hand. Da haben halt alle Gespenster gesehen.”

“Ich war vielleicht aufgeregt. Ich habe ohnehin schon Angst vor dem Fliegen und zehn Jahre lang drauf verzichtet. Und jetzt das.”

In New Ýork schließlich verhörte die Polizei einen 28jährigen Studenten aus China. Seinetwegen war knapp vor einer Woche ein großer Bereich des Flughafens Newark fast sieben Stunden lang abgeriegelt – landesweit spürbares Chaos bis am nächsten Tag.

Und warum das Ganze ? Er wollte seine Freundin umarmen.

Als er sie sah und der Wachmann weg war, schlüpfte er unter einem Absperrband hindurch.