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Hätten Sie eine Prise Salz ?

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Hätten Sie eine Prise Salz ?

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Weiß gegen weiß: Seit Beginn des Wintereinbruchs streuen die Straßenmeistereien in Deutschland mit Tonnen von Salz gegen Schnee und Eis an.

Die Lager leeren sich, und die Hersteller stoßen langsam an ihre Grenzen. Manche Städte sehen sich gezwungen zu rationieren.

Michael Sauer vom Winterdienst in Remscheid:
“Wir haben auf die Bremse gedrückt, haben das Streuen eingestellt auf den Nebenstraßen, haben die Anweisung gegeben – es wird nicht mehr gestreut, nur noch da, wo Glätte tatsächlich festgestellt wurde und nicht mehr prophylaktisch in Erwartung der Glätte.”

Viele Lieferanten sehen sich an der Kapazitätsgrenze. Zum Beispiel die Salzmine “Glückauf” in Sondershausen in Thüringen.

Kathleen Risch:
“Also nach Bestellungen können wir schon gar nicht mehr kucken – so viele bekommen wir am Tag rein. Wir würden gerne mehr machen, aber es ist leider nicht möglich.”

Also müssen sich vor allem kleinere Städte und Gemeinden zur Zeit gedulden, auch der Einzelhandel.

Bernd Kuncklers Rat aus Hilden – kostenlos und umweltschonend:

“Wer kann, sollte am Montag möglichst sein Auto zuhause lassen.”

Die weiteres Aussichten: Vorerst kein Ende der weißen Pracht.

Nun wartet alles auf die Ware des Frachters “Tiwala” aus Marokko, der am Mittwoch in Hamburg angelegt hat – mit 5000 Tonnen Streusalz an Bord.

Wenn sie denn ins Landesinnere durchkommt.