Eilmeldung

Eilmeldung

US-Sicherheitssysteme auf Hochtouren

Sie lesen gerade:

US-Sicherheitssysteme auf Hochtouren

Schriftgrösse Aa Aa

Nach Bekanntwerden den Pannen rund um den verhinderten Flugzeugattentäter Umar Farouk Abdulmutallab laufen in den USA die Sicherheitsssysteme auf Hochtouren.
 
Vor einem Bundesgericht in Detroit hatte der Nigerianer alle Anklagepunkte zurückgewiesen – sie lauten unter anderem auf versuchten Mord.
 
Er bleibt bis zum Prozessbeginn in Haft.
 
Für die Geheimdienst-Pannen im Vorfeld des Attentatsversuchs hatte US-Präsident Barack Obama die Verantwortung übernommen.
 
Keiner habe Abdulmutallab gebremst – trotz ausreichender Hinweise auf seine Radikalisierung und Terrorpläne von Al Qaida im Jemen.
 
Das gesamte Sicherheitssystem habe versagt.
 
Abdulmutallab hatte am ersten Weihnachtstag versucht, in einer aus Amsterdam kommenden Delta/Northwest-Maschine kurz vor der Landung in Detroit einen Sprengsatz zu zünden.
 
Seither werden immer wieder verdächtige Passagiere aus Flugzeugen geholt, Kampfjets steigen auf, Maschinen werden umgeleitet.
 
In New York hat die US-Bundespolizei mehrere Verdächtige festgenommen.
 
Der Taxifahrer Zarein Ahmedzay und der bosnische Einwanderer Adis Medunjanin sollen Kontakte zu dem zuvor inhaftierten Najibullah Zazi unterhalten haben. Dem Afghanen werden Attentatspläne zum Jahrestag des 11. September zur Last gelegt.
 
Ahmedzays Anwalt Michael  Marinaccio:
“Mein Mandant soll nicht ganz ehrlich gewesen sein bei seinen Angaben wo er während einer Reise nach Afganistan und Pakistan war. Wir werden die Tatsachen jetzt ermitteln – dafür sind Gerichtsverfahren in den Vereinigten Staaten schliesslich da.”

US-Präsident Barack Obama hatte unter anderem auch davor gewarnt, “in eine Belagerungsmentalität zu verfallen.”