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Beat for peace

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Rhythmischer Protest in London vor dem Sitz des Premierministers. Hunderte Demonstranten trommelten, damit der brüchige Frieden zwischen Nord- und Südsudan hält. Nun drohe wieder neue Gewalt befürchten Hilfsorganisationen. Unter anderem Amnesty International und Human Rights Watch.

Im April soll es die ersten freien Wahlen seit 24 Jahren geben. 2011 ist eine Volksabstimmung über die völlige Unabhängigkeit des Südsudans geplant. Der Regiesseur und Mitorganisator der Demonstration sagte: “Kommt es zu Kämpfen, dann ist es derselbe Horror wie in Dafur. Hundertausende sterben, Hunderttausende müssen fliehen. Wir trommeln, damit das nicht geschieht. Wir machen darauf aufmerksam und wollen verhindern, dass es zu neuen Gewalttaten in diesem Jahr kommt.”

In Cattos Film “Trommeln für den Frieden, Beat for Peace” haben Schlagzeuger aus fünf Kontinenten zusammengearbeitet, darunter die Drummer von Pink Floyd, den Corrs und Police.

Sie machten auf die angespannte Lage im Sudan aufmerksam. Der sudanesische Außenminister erklärte inzwischen, an den Gerüchten über aufkeimende Gewalt sei nichts dran.
In der vergangenen Woche wurden 139 Menschen bei Stammeskämpfen getötet.