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Trotz Anschlag: Togolesen wollen spielen

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Trotz Anschlag: Togolesen wollen spielen

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Auch nach dem Anschlag auf den Bus der Fußball-Nationalmannschaft von Togo in der Enklave Cabinda wollen die Spieler beim Afrika-Cup antreten. Man wolle zu Ehren der drei Todesopfer aufs Spielfeld gehen, hieß es, und: diese Entscheidung sei einstimmig gefallen. Die Regierung von Togo hingegen forderte die sofortige Abreise der Spieler.

Am Freitag waren die Spieler in der Enklave Cabinda in ihrem Mannschaftsbus unter Maschinengewehrfeuer geraten. Zu dem Anschlag bekannte sich die Separatistenbewegung FLEC. Drei Menschen starben, der Assistenztrainer, der Pressesprecher und der angolanische Busfahrer des Teams. Der Torhüter wurden schwer verletzt in ein Krankenhaus in Johannesburg gebracht.

Die angolanischen Behörden sorgten für psychologische Betreuung der geschockten Spieler. Die Regierung von Togo empörte sich darüber, dass auch die als gefährlich bekannte Enklave Cabinda als Austragungsort der Spiele gewählt wurde.