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Verwirrung beim Afrika-Cup

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Verwirrung beim Afrika-Cup

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Togos Fußballnationalmannschaft hat entschieden, doch beim Afrika-Cup in Angola mitzuspielen.
Togos Regierung hat entschieden, dass die Kicker nach dem Anschlag auf das Team an dem heute beginnenden Wettbewerb nicht teilnehmen und nach Hause kommen sollen.

Die Mannschaft befand sich auf dem Weg vom Trainingslager im Kongo nach Angola, als sie von der Separatistengruppe FLEC mit Maschinengewehren beschossen wurde. Die FLEC bekannte sich zu dem Anschlag. Sie kämpft für die Unabhängigkeit der ölreichen Enklave Cabinda.
Bei dem Anschlag wurde der Torhüter schwer verletzt. Er ist in ein Krankenhaus im südafrikanischen Johannesburg eingeliefert worden.

Dr. Richard Friedland, Chef des Hospitals erklärte:
“ Er ist bei Bewußtsein und sein Zustand ist stabil. Er wurde von unseren angolanischen Kollegen bestens versorgt. Im Augenblick kümmert sich das Traumateam um ihn.”

Nach offiziellen Angaben kamen bei dem Anschlag der Vizetrainer und der Pressesprecher der Nationalmannschaft von Togo ums Leben.
Stimmen waren laut geworden, die dás Tunier streichen wollten

FIFA-Chef Sepp Blatter erklärte dazu: “Vergessen wir doch nicht, dass wir im vergangenen Jahr drei Wettbewerbe in Afrika durchgeführt haben, Ohne Zwischenfälle. Wir waren in Ägypten, Nigeria, Südafrika. Es bleibt die Hoffnung, dass der Fußball stärker als jeder Angriff ist. Deshalb muss der Afrika-Cup durchgeführt werden.”

Der Wettbewerb startet heute und endet am 31. Januar in Angola.