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"Daisy" zieht ab, Deutschland atmet auf

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"Daisy" zieht ab, Deutschland atmet auf

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Nach dem Schneechaos der vergangenen Tage kehrt Deutschland allmählich zur Normalität zurück. In Norddeutschland sind allerdings noch vereinzelt Straßen gesperrt und Eisenbahnverbindungen unterbrochen. Auf dem größten Flughafen des Landes in Frankfurt kam es am Montag nur noch zu einzelnen Ausfällen und Verspätungen. Ursache waren aber Probleme auf anderen Flughäfen, etwa in London und Warschau.

In Polen waren am Montag hunderttausend Menschen ohne Strom, nachdem Strommasten unter der Last der Schneemassen einknickten. Im Bahnverkehr kam es zu erheblichen Behinderungen: die Mehrzahl der Intercityzüge fiel aus oder hatte mehrstündige Verspätungen.

Fortgesetzter Schneefall löste in Madrid und anderen spanischen Städten ein Verkehrschaos aus. Auf dem Madrider Großflughafen Barajas saßen mehrere Tausend Fluggäste fest, an den Schulen in der spanischen Hauptstadt fiel der Unterricht aus. In den Vorstädten wurde das Militär zum Schneeräumen eingesetzt.

Polare Kaltluft hat im US-Bundesstaat Florida die Temperaturen auf Rekordtiefen fallen lassen. Im Südflorida gab es Frost, normal sind in dieser Jahreszeit 20 Grad Celsius. In Key West wurde mit 5 Grad Celsius der zweitniedrigste Wert seit 1873 gemessen. Besonders schlimm trifft die Kältewelle die Zitrusfarmer, der Schaden geht in die Millionen.