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Große Schäden in der Hauptstadt Haitis

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Große Schäden in der Hauptstadt Haitis

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Auch in Gebäuden der Universität von Haiti versuchten Helfer, Menschen aus Trümmern zu befreien. Viele Menschen sind auf sich selbst angewiesen.

Nach Angaben des seismologisch-geologischen Institutes der USA lag das Epizentrum etwa 16 Kilometer westlich der Hauptstadt Port-au-Prince in 10 Kilometer Tiefe. Für mehrere Karibikstaaten galt zunächst eine Tsunami-Vorwarnstufe, die aber im Verlauf der Nacht wieder zurückgenommen wurde.

Mehr als zehn Nachbeben mit einer Stärke von mehr als 5 auf der Richter-Skala registrierten die amerikanischen Seismologen. Schwere Erdbeben seien in der Karibik keine Seltenheit, sie erregten nur nicht so viel Aufsehen wie ein Beben etwa in Kalifornien, sagte eine Expertin; in den vergangenen zwei Jahren habe es zum Beispiel in der Nähe von Puerto Rico ein Beben mit einer Stärke von mehr als sechs gegeben.

In der Hauptstadt von Haiti wurde auch der Präsidentenpalast im Zentrum zu großen Teilen zerstört. Präsident René Préval und seine Frau überstanden das Erdbeben unbeschadet. Dies berichtete der haitianische Botschafter in den USA nach einem Telefonat mit der First Lady Haitis.