Eilmeldung

Eilmeldung

Ban Ki-Moon: "Eine Tragödie für Haiti"

Sie lesen gerade:

Ban Ki-Moon: "Eine Tragödie für Haiti"

Schriftgrösse Aa Aa

US-Präsident Barack Obama sagte Haiti rasche Hilfe zu und forderte die Völkergemeinschaft auf, gemeinsame Anstrengungen zu unternehmen, um den akuten Notstand zu lindern.

“Die Bilder von eingestürzten Krankenhäusern und Wohnhäusern, die wir gesehen haben, die Bilder der Frauen und Männer, die mit Händen Verletzte bergen, sind herzerweichend”, sagte Obama.

Der Weltsicherheitsrat gedachte mit einer Schweigeminute der Erdbebenopfer. Unter ihnen befinden sich auch Angehörige der UN-Friedensmission in Haiti.

“Dies ist eine Tragödie für Haiti, das haitianische Volk und die Veareinten Nationen”, erklärte UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon.

Bestürzung herrscht vor allem bei den vielen Exilhaitianern in aller Welt, und Sorge, denn das Telefonnetz ist zusammengebrochen, Haiti nur schwer zu erreichen: “Ich habe Geschwister und Freunde. Ich bin besorgt. Wir hoffen auf gute Nachrichten.”

Mehr als 100.000 Haitianer leben im Großraum New York. Dort gibt es auch einen eigenen Radiosender für die Exilgemeinde, Radio Soleil d’Haiti.

“Es gibt keinen einzigen Haitianer hier in den USA, der nicht direkt persönlich von der Tragödie betroffen ist. Jeder hat Freunde oder Verwandte, die getötet oder verletzt wurden”, sagt Ricot Dupuy, DJ bei Radio Soleil d’Haiti in New York.

Für die meisten Haitianer im Ausland herrscht weiter Ungewissheit, angesichts der wenigen Nachrichten, die sie aus der Heimat erreichen.