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Helfer suchen nach Überlebenden

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Helfer suchen nach Überlebenden

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Es ist ein Rennen gegen die Zeit. Die Rettungsteams suchen unter den Trümmern weiter nach Überlebenden, Haitis Hauptstadt Port-au-Prince ist weitgehend zerstört. Mehr als eine Million Menschen leben hier, mitsamt dem Umland sind es vier Millionen. Allerdings fehlt es an schwerem Räumgerät, auf den zerstörten Straßen ist es nur schwer herbeizuschaffen. Die Toten, die geborgen werden, werden zunächst auf der Straße abgelegt und mit Tüchern bedeckt. Inzwischen ist die Hilfe aus aller Welt angelaufen. Andere Länder und internationale Organisationen schicken Spezialisten, Ausrüstung und Hilfsgüter. Im zerstörten Hauptquartier der Vereinten Nationen konnten US-Helfer einen Überlebenden aus den Trümmern retten. Fünf Stunden dauerte es, bis sie ihn bergen konnten. Zwar stand der Mann unter Schock, doch ansonsten hat zumindest er das Beben überstanden.

Viele Staaten und Organisationen haben Hilfe zugesagt. Allein die Weltbank, der Internationale Währungsfonds und die USA unterstützen Haiti mit rund 100 Millionen Dollar. Das Problem ist allerdings, die Hilfsleistungen ins Land zu bringen. Die meisten Transporte fliegen zunächst in die Dominikanische Republik, das Nachbarland.