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Katastrophale Lage der medizinischen Versorgung

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Katastrophale Lage der medizinischen Versorgung

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Ein großes Problem ist die Versorgung der vielen Verletzten – deren Zahl kaum zu schätzen ist. Zahlreiche Krankenhäuser sind eingestürzt. In der Hauptstadt soll nur eine einzige Klinik stehengeblieben sein. Die medizinische Versorgung ist in diesem ärmsten Land der ganzen Region ohnehin schwierig, nun ist die Lage katastrophal.

Ministerpräsident Jean-Max Bellerive sagte, sein Land brauche dringend Wasser, Lebensmittel und Medikamente. Es seien zahlreiche Menschen verletzt worden, und viele von ihnen seien noch nicht aus den Trümmern ihrer Häuser befreit worden. Während diese Arbeit weitergehe, brauche Haiti viele Medikamente – und überhaupt viel Hilfe!

Manche versuchen, in das Nachbarland zu flüchten: in die Dominikanische Republik, die andere Hälfte der Insel Hispaniola. Dort waren die Erdstöße zwar zu spüren, aber die Infrastruktur blieb intakt, – und das Land ist wohlhabender als der Nachbar Haiti. Gerade die Kranken und Verletzten hoffen nun auf Hilfe jenseits der Grenze.