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Schwierige Bergung nach Erdbeben auf Haiti

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Schwierige Bergung nach Erdbeben auf Haiti

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Das Ausmaß der Schäden ist nicht absehbar: Port-au-Prince ist weitgehend zerstört. Mehr als eine Million Menschen leben in der Stadt, um die vier Millionen sind es mitsamt dem Umland.

Die Menschen können zur Zeit nur wenig tun; es fehlt an schwerem Räumgerät, und es ist auf zerstörten Straßen auch schwer herbeizuschaffen.

Das Haus gehörte meinem Vater, erzählt ein Mann hier vor einem Trümmerberg. Dann schaltet sich ein anderer ein und weist auf den Schutt: Jemand sei noch dort im Haus – aber ohne einen Bagger könne man niemanden finden und herausholen.

Die Toten, die trotzdem aus den Trümmern geholt werden, werden erst einmal auf der Straße abgelegt und mit Tüchern bedeckt. Manchen Überlebenden ist es doch gelungen, Verwandte oder Freunde noch lebend aus den Trümmern zu bergen – und sei es, indem sie die Schuttberge mit bloßen Händen durchwühlen.