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Zehntausende Tote nach Erdbeben in Haiti

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Zehntausende Tote nach Erdbeben in Haiti

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Der Moment, als die Erde zu Beben begann in Haiti, gesehen mit dem Auge einer Amateurkamera, am Dienstagnachmittag Ortszeit, gegen 23 Uhr in Mitteleuropa: Es sind die ersten, die frühesten Aufnahmen des Bebens, die nun aus Haiti übermittelt wurden.
Anderthalb Tage danach gibt es noch keinen genauen Überblick über die Schäden und die Zahl der Opfer. Von zehntausenden Toten ist die Rede, auch schon von hunderttausend, aber mit verlässlichen Schätzungen ist erst in einigen Tagen zu rechnen.
Das Epizentrum des Bebens lag nur 15 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Port-au-Prince. Die Millionenstadt gleicht einem Trümmerfeld. Energie- und Wasserversorgung sind zusammengebrochen. Das Rote Kreuz schätzt die Zahl der Hilfebedürftigen auf rund drei Millionen – das ist ein Drittel der Bevölkerung dieses ärmsten Landes der westlichen Hemisphäre.
Unterdessen ist die internationale Hilfe für Haiti angelaufen, vor allem zur Bergung Verschütteter und zur Versorgung der Verletzten und der Obdachlosen.