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Bergung von Verschütteten in Haiti

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Bergung von Verschütteten in Haiti

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Aus den Trümmern von Port-au-Prince sind weitere Verschüttete geborgen worden, aber die Zeit ist knapp, fast drei Tage nach dem Erdbeben, denn nur etwa drei Tage kann ein Mensch auskommen, ohne zu trinken, dann nimmt die Gefahr des Verdurstens schnell zu. Etwa zweihundert Menschen wurden verschüttet, als das Montana-Hotel einstürzte. Einige konnten befreit werden, eine Amerikanerin kam nach 50 Stunden frei: Mit fünf weiteren Personen sei sie eingeschlossen gewesen, sagte sie, alle seien am Leben, aber zwei hätten gebrochene Beine. Die anderen drei seien nur leicht verletzt, die Gruppe habe also noch Glück gehabt.
Und sie hätten schon nicht mehr geglaubt, jemals aus den Trümmern rauszukommen, fügte sie hinzu.
Internationale Rettungsteams sind im Einsatz … mit Spürhunden und schwerem Gerät, auch mit speziellen Horchgeräten.
Am eingestürzten UN-Hauptquartier in Port-au-Prince sind Blauhelmsoldaten im Einsatz, um nach Verschütteten zu suchen. Mindestens 37 Mitglieder der Friedenstruppe kamen ums Leben. Mehrere hundert werden noch vermisst, nur wenige Menschen konnten aus den Trümmern geborgen werden.
An den Trümmern der vielen kleinen Wohnhäuser versuchen Menschen mit einfachstem Werkzeug oder nur mit den eigenen Händen, Verschüttete zu befreien.