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Die künftigen Klima- und Agrarkommissare beziehen Position

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Die künftigen Klima- und Agrarkommissare beziehen Position

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Bei den Anhörungen vor dem Parlament in Brüssel, musste sich die künftige Klimakommissarin, Connie Hedegaard Vorwürfen zu der gescheiterten Klimakonferenz von Kopenhagen stellen. Hedegaard, die Gastgeberin des Gipfels, wies die Kritik zurück, und konterte, dass es den Mitgliedsländern der EU wieder nicht gelungen sei bei den Verhandlungen mit einer Stimme zu sprechen:
“Es war schon fast peinlich, dass wir uns vor dem Klimagipfel auf keine europäische Position im Forstwesen einigen konnten. Das ist nur ein Beispiel. Wir sind im Verzug.”

Über die Zukunft der Landwirtschaft äußerte sich der neue Agrarkommissar, Dacian Ciolos. Der Rumäne setzte sich für die Beibehaltung der milliardenschweren Agrarsubventionen ein. Damit sicherte er sich die Unterstützung von Frankreich und Deutschland. Länder wie Schweden und Grossbritannien indes sind für eine Kürzung der Agrargelder. Ciolos erklärte:
“In der Vergangenheit hat man sich bei den direkten Zahlungen nach veralteten Maßstäben gerichtet. Man sollte die neuen Gegebenheiten berücksichtigen und Kriterien festlegen, die eine gerechtere Verteilung erlauben.”

Dem Rumänen gelang es die Parlamentarier zu überzeugen. Die größte Herausforderung während seiner fünf-jährigen Amtszeit wird die Reform der europäischen Agrarpolitik. Ciolos wird zwischen den zerstrittenen Mitgliedsländer vermitteln müssen.