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Hilfe nach dem Erdbeben auf Haiti kommt nicht schnell genug an


Haiti

Hilfe nach dem Erdbeben auf Haiti kommt nicht schnell genug an

Es ist die Katastrophe nach der Katastrophe auf Haiti. Für die Überlebenden der verheerenden Erdstöße beginnt der Überlebenskampf erst. Sie erwarten Hilfe von ihrer Regierung. Viele Minister der Karibik-Republik sind bei dem Erdbeben der Stärke 7 umgekommen. Die internationalen Hilfsmaßnahmen kommen nicht schnell genug, glauben die Menschen. 50.000 sollen laut Angaben des Roten Kreuzes gestorben sein.
 
Tote werden massenweise von den Straßen geholt und weggekarrt. Eine Identifizierung der Opfer ist so nicht mehr möglich. Die Verzweiflung schlägt um in Wut.
 
Ein Mann in Port-au-Prince beklagt sich: “Wir warten schon seit drei, vier Tagen. Das kann nicht sein. Der Präsident ist am Flughafen. Warum hilft er uns nicht. Wir versuchen unser Bestes – doch was können wir tun?”
 
Der Luftraum über Haiti ist überfüllt. Die Flugzeuge können nicht landen. Der Flughafen von Port-au-Prince ist dem Ansturm der Hilfslieferungen nicht gewachsen. Die Seuchengefahr steigt. Über Haiti liegt Staub und Verwesungsgeruch.

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