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Haiti. Plünderungen aus Verzweiflung

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Haiti. Plünderungen aus Verzweiflung

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Überleben in den Trümmern der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince. Die Unruhe in der Bevölkerung steigt. Nichts zu trinken, nichts zu essen, keine Medikamente. Einige nehmen sich mit Gewalt, was sie bekommen können. Haitis Regierung befürchtet, dass es zu Aufständen kommt, noch bevor Hilfslieferungen die notleidende Bevölkerung erreicht. Ein Mann schreit seine Hilflosigkeit heraus: “Wer ist hier, um uns zu helfen? Wir können nichts tun.”

Aus den Vororten der Hauptstadt wird von Plünderungen und Schüssen berichtet. Überall sagen die Menschen: “Ich habe Hunger. Wir alle haben Hunger.”

Sechstausend Tonnen Lebensmittel sollen demnächst an die Bevölkerung verteilt werden. Bis zu einer Million Menschen schätzt die Regierung, sind Obdachlos.

Wer kann, lebt mit Familien und Freunden zusammen oder betet.