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Haiti: Verletzte hoffen auf Hilfe

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Haiti: Verletzte hoffen auf Hilfe

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Vor den Krankenhäusern in Port-au-Prince reisst der Strom der Wartenden nicht ab. Die Erdbebenopfer warten darauf, medizinisch versorgt zu werden. Doch es mangelt an entsprechenden Einrichtungen, an Schmerzmitteln, Spritzen, Verbandsmaterial, Handschuhen, Schutzmasken. Und es fehlt an Ärzten. Die Verletzten und Schwerverletzten flehen um Hilfe, manche können notdürftig versorgt werden. Doch viele müssen dringend operiert werden, sonst sterben sie. In der Hauptstadt gibt es keinen Strom. In einigen der medizinischen Einrichtungen wird bei Kerzenschein operiert. Das Personal arbeitet rund um die Uhr. Eine Schwester berichtet, weil eine Patientin genäht werden musste und Betäubungsmittel fehlten, sang die Frau gegen ihre Schmerzen an. Inzwischen traf unter anderem ein mobiles Krankenhaus der Organisation “Ärzte ohne Grenzen” aus Israel ein. Darin können im Schichteinsatz täglich 500 Patienten versorgt werden.