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Hilfslieferungen nach Haiti weiter schwierig

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Hilfslieferungen nach Haiti weiter schwierig

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Hilfe aus der Luft für die Erdbebenopfer: Angesichts zerstörter Straßen ist das oft die beste Art, die Menschen im Katastrophengebiet von Haiti wenigstens mit dem Allernötigsten zu versorgen.

Dabei sind diese Menschen zumindest noch mit dem
Leben davongekommen: Unklar ist weiterhin, wieviele Menschen in der Hauptstadt Port-au-Prince und benachbarten Gebieten ums Leben kamen. Die Schätzungen schwanken mittlerweile zwischen einhundert- und zweihunderttausend.

Wen die Hilfe nicht erreicht, der versucht sich selbst zu helfen: In den Überresten von Geschäften versorgen sich viele mit dem, was sie dort noch finden können. Dabei kommt es unter ihnen zu Streit und Kämpfen; die Polizei versucht immer wieder, die Menschen auseinanderzutreiben.

Der Flughafen von Port-au-Prince und die Straßen in die Stadt sind weiter überlastet. Vorerst können kaum neue Hilfsgüter nach Haiti geflogen werden. Die Fahrt auf dem Landweg vom Nachbarland Dominikanische Republik ist mit achtzehn Stunden inzwischen schon eine Tagesreise.