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Verzweiflung und Unruhen in Haiti

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Verzweiflung und Unruhen in Haiti

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Die Unruhen in Haiti nehmen zu. Die Menschen sind verzweifelt. Die Gesetzlosigkeit auf den Straßen steigt weil die internationale Hilfe immer noch nicht ankommt.
Immer wieder kommt es zu Plünderungen. Immer wieder kommt es zu Schießerein. Niemand weiß bisher genau, wieviele Menschen bei dem Erdbeben der Stärke sieben umgekommen sind. Schätzungen zufolge sollen es 200.000 Menschen sein. Zehntausende Erdbebenopfer sind in Massengräbern verscharrt worden.
Es fehlt an Medikamenten, Wasser und Lebensmitteln. Außerdem mangelt es an Ärzten und Krankenpflegern.

UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon hat die Haitianer um Geduld gebeten. Bisher habe das Welternährungsprogramm 40.000 Menschen versorgen können sagte Ban in der Hauptstadt Port-au-Prince.
Die Einheimischen können nur hoffen, denn in ihre Regierung haben sie kein Vertrauen.

“ Gebt denen kein Geld. Das sind Diebe,” ruft ein Mann und ein andrere schreit: “Gebt ihnen kein Geld.” Und ein weiterer sagt: “Helft den Menschen.”

Noch immer erschüttern Nachbeben den Karibikstaat. Langsam erreichen unter dem Schutz der Blauhelme, Hilfsgüter die notleidenden Menschen. Doch für viele kommt die Hilfe zu spät.