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Anstehen für Wasser

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Anstehen für Wasser

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Überall im Land versuchen die Menschen sich mit Trinkwasser und Lebensmitteln zu versorgen, wie in dem Städtchen Jacmel an der Südküste. Da sich die Hilfe zunächst hauptsächlich auf die Hauptstadt konzentrierte, kümmern sich inzwischen einige Länder und Hilfsorganisationen um die Not in den abgelegenen Regionen. Das Welternährungsprogramm hat eine Luftbrücke für die Organisationen aufgebaut.

Vom Flughafen in Port-au-Prince meldet sich unser Korrespondent Luis Carballo mit den letzten Informationen. “Hinter mir ist gerade ein Flugzeug mit weiteren US-Soldaten an Bord angekommen. Außerdem landeten mehrere Maschinen mit Hilfslieferungen. Was kommt in diesen Flugzeugen an? Hauptsächlich Konservendosen mit Linsen, Butter, Zucker und Öl. Das sind die Grundnahrungsmittel, die in der Bevölkerung derzeit am meisten gebraucht werden.”

Viele amerikanische Staatsangehörige versuchen das Land zu verlassen. Einige warten seit Tagen darauf, mit Transportmaschinen in ihre Heimat zurückzukehren. Diplomaten warfen den USA jedoch vor, die einzige Landebahn des Flughafens für die Ausreise von US-Bürgern zu beanspruchen und dadurch Hilfsmaßnahmen zu blockieren. Während des Erdbebens sollen sich rund 45.000 Amerikaner in Haiti aufgehalten haben.