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Haiti - Ashton bleibt im Hintergrund

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Haiti - Ashton bleibt im Hintergrund

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Bei der internationalen Hilfe für Haiti haben die USA die Führung übernommen. Nun sucht die EU ihren Platz. Die Entwicklungsminister der 27 Mitgliedsstaaten einigten sich darauf Haiti mit rund 420 Millionen Euro unter die Arme zu greifen.
Der turnusmäßige Ratspräsident Jose Luis Zapatero betonte bei seiner Ansprache vor dem Parlament in Straßburg, dass die EU im Erdbebengebiet Präsenz zeigen müsse:
“Wir versuchen eine Antwort auf die Tragödie in Haiti zu finden. Ich bin überzeugt, dass die Antwort der internationalen Gemeinschaft stark und solidarisch sein wird. Und die Europäische Union wird den Erwartungen gerecht werden.”
Für die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton, die seit Dezember im Amt ist, ist die Katastrophe in Haiti die erste Bewährungsprobe. Ihre Entscheidung nicht nach Port-au-Prince zu reisen, sorgt für Entrüstung bei vielen EU-Abgeordneten.
Sie werfen Ashton vor nicht genug zu tun, und wie in der Vergangenheit sei der Einsatz, das Engagement der EU nicht sichtbar.
Die amerikanische Außenministerin Hillary Clinton indes, flog am vergangenen Sonntag in das Katastrophengebiet. Catherine Ashton trifft sich heute mit Hillary Clinton, um die Hilfe für Haiti zu koordinieren.