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Sicherheitspanne sorgt für Debatte über Personal

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Sicherheitspanne sorgt für Debatte über Personal

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Nach dem Bombenalarm und der Sicherheitspanne am Münchner Flughafen hat die Staatsanwaltschaft Landshut Vorermittlungen eingeleitet. Man versuche nun zu klären, ob ein strafbares Verhalten vorliege, teilte ein Sprecher mit. Einen konkreten Verdacht gebe es bislang nicht. Gestern war ein Passagier, dessen Notebook beim
Sicherheitscheck wegen möglichen Sprengstoffs aufgefallen war, mit dem Rechner unerkannt in der Menge im Sicherheitsbereich verschwunden. Die Gewerkschaft der Polizei führt das auf die Arbeitsbedingungen am Flughafen zurück: “Man muss fragen, warum ist das dort passiert? Welche Arbeitsbedingungen haben die dort arbeitenden Menschen? Da können wir besser werden an dieser Stelle. Das kritisieren wir auch. Wir fordern eine Überprüfung der Luftsicherheitsstrukturen an den deutschen Flughäfen seit geraumer Zeit, nicht erst seit München. Und wir fordern bessere soziale und Arbeitsrahmenbedingungen für die dort eingesetzten Beschäftigten”, sagte Josef Scheuring von der GDP. Der Vorfall löste die teilweise Schließung des Münchner Fluhafens sowie die Verspätung oder Annullierung von gut 100 Flügen aus. Nun ist eine Debatte über die Qualifikation des personals entbrannt. Nach Auffassung der bayerischen Liberalen ist das Problem fehlendes oder schlecht ausgebildetes Personal. Von dem Passagier fehlt weiter jede Spur.