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Irak-Untersuchungsausschuss hört Gordon Brown

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Irak-Untersuchungsausschuss hört Gordon Brown

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Großbritanniens Premierminister Gordon Brown wird vor dem Untersuchungsausschuss zum Irakkrieg aussagen. Noch vor den Parlamentswahlen.
Diese Entscheidung, so sagen Experten, könne den Wahlerfolg der Labour-Partei gefährden.

Noch vor Tagen sagte der Ausschussvorsitzende, dass er den Premierminister erst nach der Wahl befragen wolle.

Zuvor hatte bereits der frühere Außenminister Jack Straw vor dem Untersuchungsausschuss die Kriegsentscheidung des damaligen Kabinetts unter Premierminister Tony Blair verteidigt.

Jack Straw sagte: “Die Frage war, ob der Irak eine Bedrohung für die Internationale Gemeinschaft darstellte, weil das Land Massenvernichtungswaffen hatte.

Es war nicht die Frage, ob der Irak extrem autoritär regiert wurde. Eine Regierung die ihre eigene Bevölkerung umbrachte. Nach dem Völkerrecht ist dies bedauerlicheweise kein Grund, um in einem Land zu intervenieren.”

Großbritannien war der Hauptverbündete der USA, als diese im März 2003 im Irak einmarschierten.
Anfangs waren im Irak 46.000 britische Soldaten stationiert. Sie bildeten das größte ausländische Truppenkontingent nach den US-Soldaten. 179 britische Soldaten starben im Irak.