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Nothilfe erreicht Opfer

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Nothilfe erreicht Opfer

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Die Nothilfe für die Erbdebenopfer in Haiti erreicht nach zehn Tagen endlich die Bevölkerung.

Die Hilfsorganisationen werden jetzt in den Stadtvierteln immer sichtbarer, sodass die Opfer effektiver als in den Tagen nach dem Beben erreicht werden können. Das ist auch dringend nötig, denn die haitianischen Behörden sind praktisch nicht mehr existent…

Der belgische EU-Kommissar für Humanitäre Hilfe, Karel de Gucht:

“Der Präsidenten, der Premierminister und sein Kabinett versuchen ihre Arbeit in einer Polizeistation aufrechtzuerhalten. Das ist Alles, was von den Ministerien übrig geblieben ist.Das ist Alles was von der staatlichen Infrastruktur übrig blieb.

Die EU hat natürlich beschlossen, sich zuerst auf die humanitäre Hilfe zu konzentrieren, doch dann muss sie versuchen, so schnell wie möglich den Staat wieder aufzubauen. Das die Behörden in Haiti wieder ihre Autorität ausüben können.

Es geht hier nicht nur darum, die Folgen einer Katastrophe zu bekämpfen, es geht darum einen ganzen Staat wieder aufzubauen.”

Nach UN-Angaben landen inzwischen täglich 150 Flugzeuge in Port-au-Prince. Der UN-Nothilfekoordination zufolge sind seit dem Beben am 12. Januar mit der Stärke 7,0 insgesamt mehr als 120 Überlebende geborgen worden.

Die UNO berichtete ebenfalls von Fortschritten bei der Verteilung der Hilfsgüter. So seien an Land fünf Transport-Routen aufgebaut worden. Auch wurde die Flughafenkapazität erhöht. Mittlerweile stehe den Helfern auch wieder der Seeweg offen.