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Grenzzaungegner attackieren Ägyptens Botschaft

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Grenzzaungegner attackieren Ägyptens Botschaft

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Der unterirdische Grenzzaun zwischen Ägypten und dem Gazastreifen bringt weiter Gegner auf die Barrikaden. In Beirut bewarfen Demonstranten die ägyptische Botschaften mit Steinen. Daraufhin kam es zu Auseinandersetzungen mit der libanesischen Polizei. Erst vor zwei Wochen war bei Gefechten an der Grenze zum Gazastreifen in ägyptischer Soldat erschossen worden.

Nach langem Zögern rammt Ägypten – auf Drängen Israels und der USA – Eisenplatten und -stäbe 20 Meter tief in die Erde. Sie sollen einen Großteil der 14 Kilometer langen Grenze auch unterirdisch abriegeln und Schmugglern den Weg abschneiden.

Seit der Machtübernahme der radikalislamischen Hamas in dem Paläsinensergebiet blockiert Israel den Gazastreifen. Die israelische Offensive vor einem Jahr konnte die zahlreichen Schmugglertunnel nicht zerstören. Sie sind Lebensader für eineinhalb Millionen, notleidende Palästinenser, aber auch Nachschubweg für Waffen der Hamas.