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Letzte Hoffnung

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Auch elf Tage nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti haben Rettungskräfte noch Überlebende gefunden.

Sowohl eine 84-jährige Frau als auch ein 22 Jahre alter Mann wurden in der Hauptstadt Port-au-Prince aus eingestürzten Häusern geborgen. Beide Geretteten seien stark ausgetrocknet und in kritischen Zustand. Nach Anagaben von Medizinern war es deshalb fraglich, ob sie überleben werden. Die Rettung der Beiden geschah zu einem Zeitpunkt, als sich bereits immer mehr Rettungsteams aus aller Welt angesichts schwindender Hoffnung, nach so langer Zeit noch Menschen lebend unter den Trümmern zu finden, bereits auf den Heimweg machten.

Insgesamt beläuft sich die Zahl der Toten mittlerweile auf rund 110.000 Menschen. Etwa 250.000 Erdbebenopfer trugen mehr oder weniger schwere Verletzungen davon. In der Hauptstadt Port-au-Prince wird unterdessen mit dem Wiederaufbau begonnen. Doch bevor die Gebäude instandgesetzt werden können, müssen vielerorts zunächst einmal die Straßen vom Schutt befreit werden.

Auch eine erste Versorgung der Bevölkerung mit dem Lebensnotwendigsten,- unabhängig von internationalen Hilfsorganisationen, bahnt sich an,- öffneten doch bereits in Port-au-Prince wieder die ersten Supermärkte ihre Pforten. Jene die Verwandte im Ausland haben, suchen aber meist nach wie vor das Weite,- da die Visabestimmungen für ausreisewillige Haitianer drastisch vereinfacht wurden.