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Hilfen erreichen Bevölkerung

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Hilfen erreichen Bevölkerung

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Das Erdbeben von Haiti hat bisher mindestens 112.000 Menschen das Leben gekostet. Es ist somit eine der zerstörerischsten Naturkatastrophen der vergangenen 100 Jahre. Die UN-Organisation für Migration IOM erklärte in Genf, dass noch immer allein in der Umgebung der Hauptstadt Port-au-Prince mehr als 600.000 Menschen obdachlos seien. Es würden noch dringend Zelte benötigt.

Währenddessen kommen die Hilfen, also Lebensmittel und Medikamente richtig bei der Bevölkerung an. Aber außerhalb der Hauptstadt gelangen die Hilfsgüter noch immer schleppend zu der notleidenden Bevölkerung. Doch dank der internationalen Hilfe und der Arbeit Tausender konnte das Leiden der bis zu drei Millionen Betroffenen, gelindert werden.

Immer mehr Menschen verlassen die Hauptstadt. Mehr als 130.000 hätten bereits das Angebot der Regierung angenommen und seien in den Norden oder Südwesten gegangen, hieß es.
Eine obdachlose Frau sagte: “Ich warte auf Jesus. Nur Gott weiß, was mit uns geschehen soll.”

In Port-au-Prince wurde der Erzbischof von Haiti beigesetzt. An der Trauerfeier nahm auch Staatspräsident Rene Preval teil.
Der Samstag wurde zum Bußtag erklärt, weil viele Haitianer die Katastrophe vom 12. Januar für eine Strafe Gottes halten. Doch es gab auch Wunder.
Ein französisches Team rettete elf Tage nach dem Beben einen 24-Jährigen aus den Trümmern eines Hotels. Er hatte mit Klopfzeichen auf sich aufmerksam gemacht. Der Mann hatte in einem Hohlraum unter meterhohem Schutt überlebt.