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Keine Überlebende beim Ethiopian Airlines Crash

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Keine Überlebende beim Ethiopian Airlines Crash

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Beim Absturz einer äthiopischen Passagiermaschine vor der Küste des Libanon sind am Montag vermutlich alle 90 Insassen getötet worden. An einer großangelegten Rettungsaktion waren auch ein deutsches und ein italienisches Schiff beteiligt. Überlebende konnten nicht geborgen werden.

Die Boeing 737 der Ethiopian Airlines war auf dem Weg von Beirut nach Addis Abeba. Kurz nach dem Start ging der Funkkontakt verloren. Augenzeugen schilderten, dass sie ein lautes Geräusch gehört hätten, danach sei ein Flugzeug brennend ins Wasser gestürzt. Ein Flughafensprecher sprach von einem Blitz, der ins Flugzeug eingeschlagen sein könnte. Es kommt allerdings selten vor, dass Blitze ein Flugzeug zum Absturz bringen.

In der VIP-Lounge des Beiruter Flughafens spielten sich herzzerreißende Szenen ab. Der libanesische Staatspräsident Michel Suleiman schloss einen Anschlag aus.

“Die Bergungsarbeiten werden durch die Wetterverhältnisse beeinträchtigt. Die Maschine stürzte in der Nacht ab, als es starke Stürme und hohen Seegang gab. Sabotage kann ausgeschlossen werden und die Untersuchung wird die Absturzursache enthüllen”, erklärte Suleiman.

Ethiopian Airlines gilt als eine der modernsten und profitabelsten Fluggesellschaften Afrikas. Die Unglücksmaschine war im Jahr 2002 gebaut worden. Die letzte Wartung erfolgte vor einem Monat.