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Saab möglicherweise doch gerettet

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Saab möglicherweise doch gerettet

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Auf der internationalen Automobilmesse in Brüssel haben Gewerkschaftsangehörige des Opel-Werks Antwerpen gegen dessen Schließung protestiert.

Die General-Motors Konzernführung beabsichtigt das Werk bis Mitte des Jahres dicht zu machen.
Die 2600 Beschäftigten werden aller Voraussicht nach nicht von anderen GM-Werken übernommen und stehen somit auf der Straße.

Die belgische Regierung hat angekündigt, die Opel-Beschäftigten, ihre Familien und andere Betroffene der geplanten Werksschließung in Antwerpen
unterstützen.

Unterdessen steht der niederländische Sportwagen-Hersteller Spyker, der schon seit Wochen mit GM über Saab verhandelt, kurz vor einer Übernahme der schwedischen Marke.

Bislang hatte GM die vorliegenden Angebote für Saab als unzureichend zurückgewiesen. Konzern-Chef Ed Whitacre hatte noch vor wenigen Wochen rund 450 Millionen Dollar für Saab gefordert.
Außerdem müsse der Bieter ein überzeugendes Konzept für die Fortführung der Kultmarke vorlegen.

Saab schreibt in seiner 20 Jahre langen Geschichte als GM-Tochter fast durchgängig Verluste und rutschte im vergangenen Jahr wie die
Mutter in die Insolvenz.