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Tödliche Kälte

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Tödliche Kälte

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Wegen des Dauerfrosts in Rumänien sind in den vergangenen Tagen 22 Menschen gestorben. Minustemperaturen von fast 35 Grad legten das gesamte Land lahm. Motorblocks der Autos mussten aufgetaut werden.
Die Bukarester Behörden wiesen die Krankenhäuser an, Obdachlose vorübergehend aufzunehmen. Mindestens 11 Obdachlose erfroren in der letzten Nacht. Schüler bibbern dem Unterrichtsende entgegen. Das kalte Wetter soll noch mindestens drei Tage anhalten

Der Frost hält auch Polen fest im Griff. Tausende Menschen müssen seit zwei Wochen ohne Strom und Heizung auskommen. Zahlreiche Strommasten und Leitungen waren nach heftigen Schneefällen beschädigt. Bei Minus 32 Grad, der bisher kältesten Nacht in Polen, sind 16 Obdachlose am Wochenende erfroren, teilte das Krisenzentrum der Regierung in Warschau mit. Die tiefen Minusgrade sollen noch bis Mittwoch andauern.

Die Kaltfront über Sibirien ist weitergewandert und hat die Türkei erreicht. Das Quecksilber fiel auf 20 Grad unter Null. Schnee hat weite Teile der Türkei unpassierbar gemacht. Mehr als 500 Dörfer sind von der Außenwelt abgeschnitten. Flüge wurden gestrichen. Und der Winter ist noch nicht vorbei.