Eilmeldung

Eilmeldung

Kritik an WHO-Schweinegrippe Maßnahmen

Sie lesen gerade:

Kritik an WHO-Schweinegrippe Maßnahmen

Schriftgrösse Aa Aa

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gerät wegen ihres Umgangs mit der Schweinegrippe zunehmend in die Kritik: Im Europarat warfen Experten und Abgeordnete der Organisation in einer Anhörung vor, die Schweinegrippe voreilig zur Pandemie erklärt zu haben. Der Berater für Grippekrankheiten der WHO, Keiji Fukuda, wies die Kritik zurück: “Die Pandemie als Schwindel zu bezeichnen, das bedeutet, den Stand der Forschung zu ignorieren und den Tod von über 14-Tausend Menschen zu banalisieren!” Fukuda unterstrich darum deutlich: “dass die Maßnahmen und Empfehlungen der WHO gegen die Grippe nicht missbräuchlich von der pharmazeutischen Industrie beeinflusst worden sind.”

Die Anhörung war auf Initiative des deutschen Sozialdemokraten Wolfgang Wodarg zustande gekommen – der der Weltgesundheitsorganisation widerspricht: “Millionen Menschen sind unnötig geimpft worden. Damit ist diesen Menschen Schaden zugefügt worden – und zwar um Geld zu verdienen. So etwas von einer so wichtigen Einrichtung wie er WHO ist inakzeptabel.”

Doktor Fukuda von der WHO räumte denn auch ein, dass möglicherweise einzelne Interessenskonflikte verschwiegen wurden. So habe es europäischen Impfstoffherstellern zufolge bereits vor Ausrufung der Pandemie Verträge zwischen einzelnen Regierungen und Pharma-Unternehmen für den Kauf von Impfstoffen gegeben.