Eilmeldung

Eilmeldung

Aufatmen nach Verkauf von Saab

Sie lesen gerade:

Aufatmen nach Verkauf von Saab

Schriftgrösse Aa Aa

“Lang lebe Saab” – war die Botschaft Victor Mullers, Chef des niederländischen Sportwagen-Herstellers Spyker an die Belegschaft von Saab. Die Gewerkschaften und die Regierung in Stockholm sind erleichtert, dass der schwedische Autohersteller eine zweite Chance bekommen hat. Es war eine Rettung in letzter Minute. “Saab wird als unabhängiges Unternehmen aufblühen”, so Muller. “Denn es handelt sich um ein sehr individuelles Unternehmen, um ein individuelles Geschäft. Das Unternehmen hat starke Wurzeln in der schwedischen Nation.” Spyker zahlt dem US-Konzern General Motors 400 Millionen Dollar in bar und Vorzugsaktien für die chronisch defizitäre Tochter. “Wir hoffen, dass neue Jobs entstehen, doch dazu ist eine Menge Arbeit nötig”, meinte die schwedische Wirtschaftsministerin Maud Olofsson. “Die Lage der Fahrzeugindustrie ist weltweit schwierig.” Saab zählt 3.400 Mitarbeiter, eine Garantie für die Arbeitsplätze gab Spyker nicht. Das niederländische Unternehmen baut zwei- und viersitzige Sportwagen und engagierte sich eine Zeitlang auch in der Formel eins.