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Brown und Cowen setzen nordirischen Parteien Frist für Einigung

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Brown und Cowen setzen nordirischen Parteien Frist für Einigung

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Der Friede in Nordirland steht auf der Kippe – und eine Lösung zeichnet sich nicht ab. Seit gestern beraten der Chef der protestantischen DUP Peter Robinson, und der stellvertretende Vorsitzende der katholischen Sinn Fein, Martin McGuinness, über die vollständige Abkoppelung der nordirischen Regierung von London. Der britische Premierminister Gordon Brown und sein irischer Kollegen Brian Cowen setzten beiden Parteien nun eine Frist von 48 Stunden für eine Einigung. “Wir haben nach einem Termin für die Übertragung der Kontrolle über Polizei und Justiz an Belfast gesucht”, sagte Brown. “Wir glauben, dass Anfang März die Abstimmung im Parlament stattfinden könnte, damit die Regelung Anfang Mai in Kraft treten kann.”

Die DUP beharrt darauf, dass vor der Übertragung der Kontrolle über Polizei und Justiz an Belfast das “gesellschaftliche Vertrauen” wachsen müsse. Zusätzlich verlangt sie die Abschaffung der Kommission, die die Routen für die alljährlichen Protestantenumzüge festlegt. Dies ist allerdings für Sinn Fein unannehmbar.