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Schock in Lüttich - Wohnhaus eingestürzt

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Schock in Lüttich - Wohnhaus eingestürzt

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Beim Einsturz eines fünfstöckigen Wohnhauses im ostbelgischen Lüttich sind in der Nacht zum Mittwoch mindestens 20 Menschen verletzt worden, zwei davon lebensgefährlich. Als Rettungskräfte versuchten, zwei Verschüttete zu bergen, brach die Fassade des Gebäudes zusammen. Ein zwölfjähriges Kind konnte inzwischen aus den Trümmern befreit werden.

“Die Fenster flogen ‘raus. Ich verstand nichts mehr. Das Dach stürzte ein”, berichtet ein Augenzeuge über die Explosion, die kurz vor 2 Uhr erfolgte. Im Morgengrauen stürzte dann das Gebäude ein. Die Rettungsmannschaften suchten teilweise mit bloßen Händen nach Überlebenden.

Als Unglücksursache vermuten die Behörden eine Gasexplosion. Am Wochenende hatte ein Bewohner bei der Feuerwehr einen verdächtigen Gasgeruch gemeldet. Doch weder Feuerwehr noch Gasversorger entdeckten etwas Auffälliges.