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Regierungsgegner im Iran hingerichtet

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Regierungsgegner im Iran hingerichtet

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Im Iran sind zwei Regierungsgegner gehenkt worden. Ihnen wurde die Beteiligung an Protesten nach der umstrittenen Präsidentenwahl vorgeworfen. Neun weitere Menschen wurden deswegen ebenfalls zum Tode verurteilt. Ihre Urteile sind aber noch nicht rechtskräftig.

Im konkreten Fall ging es um die Unruhen vom 27. Dezember, während des Aschurafests der schiitischen Moslems. Es waren die umfangreichsten Proteste seit längerem. Bei diesen Demonstrationen geht es um die Wahl vom Sommer, bei der Staatspräsident Machmud Achmadinedschad im Amt bestätigt wurde.

Für die Opposition war diese Wahl gefälscht. Die iranische Führung gab selber Unregelmäßigkeiten zu, stellte das Ergebnis aber nicht in Frage. Für die Unruhen macht sie vor allem den Einfluss des westlichen Auslands verantwortlich.