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Weitere Todesopfer befürchtet

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Weitere Todesopfer befürchtet

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Beim Einsturz eines Wohnhauses im Zentrum der ostbelgischen Universitätsstadt Lüttich sind mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Mehrere Familien vermissten weiter ihre Angehörigen, teilten die Behörden mit. Möglicherweise gab es sogar bis zu 20 Todesopfer, hiess es im belgischen Innenministerium. Dieser Mann hat seine Tochter bei dem Unglück verloren.

Die Feuerwehr habe noch mit ihr sprechen können, sagt er. Sie habe noch mitteilen können, dass sich anderswo noch eine Überlebende befinde. Sie habe gerettet werden können. Doch für seine Tochter und ihren Freund sei jede Hilfe zu spät gekommen. Am Donnerstagmorgen musste die Feuerwehr die Suche nach den Vermissten vorübergehend einstellen, da die Nachbargebäude ebenfalls einzustürzen drohten. Die Einsatzkräfte warteten auf spezielles Gerät, um die Unglücksstelle und die Nachbarhäuser abzusichern. Wie es zu dem Unglück kommen konnte, war zunächst unklar.

Vermutlich waren undichte Gasleitungen die Ursache, nachdem das Gebäude schon am Samstag wegen Gasgeruchs evakuiert worden war. Die Ermittler gehen nun auch der Möglichkeit eines Fremdverschuldens nach.