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Alle Touristen aus Machu Picchu ausgeflogen

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Alle Touristen aus Machu Picchu ausgeflogen

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Die letzten wegen Hochwassers bei der alten Inka-Ruinenstadt Machu Picchu in Peru festsitzenden Touristen, darunter auch Deutsche, sind ausgeflogen worden. Wegen der günstigen Witterung sei es möglich gewesen, alle restlichen Urlauber per Hubschrauber in Sicherheit zu bringen, hiess es vor Ort. Insgesamt seien damit seit Montag mehr als 4000 überwiegend ausländische Urlauber ausgeflogen worden. Durch Hochwasser und Erdrutsche sind in der Region seit Sonntag neun Einheimische und eine argentinische Touristin ums Leben gekommen. Die Behörden gehen davon aus, dass etwa 80.000 Menschen ihr Hab und Gut ganz oder teilweise verloren haben. Die Bahnlinie, die nach Machu Picchu führt, war durch Erdrutsche infolge heftiger Regenfälle blockiert worden. Es dürfte mindestens zwei Monate dauern, bis sie wieder repariert ist. Auch die Straßen waren unpassierbar. Machu Picchu ist eine gut erhaltene Ruinenstadt der untergegangenen Inka-Kultur aus dem 15. Jahrhundert. Sie liegt in einer Höhe von rund 2400 Metern auf einer Bergspitze in den Anden über dem Urubamba-Tal.