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Das Thema Bildung war eines der wichtigsten auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos

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Das Thema Bildung war eines der wichtigsten auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos

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Der frühere US-Präsident Bill Clinton und Israels Präsident Shimon Peres nahmen an der Diskussion über moderne Kommunikationstechnologien, als unmittelbarer Zugang zum Wissen teil. Bildung, so lautete der Tenor, ist der Ausweg aus der Armut. Daher müssten die Länder und ihre Konzerne mehr in Wissenschaft inverstieren, fordert Shimon Perez

“Ich denke, dass unsere Wirtschaftssysteme in die falsche Richtung blicken. Sie sollten nicht darauf schauen, was sie das Wachstum kostet, sondern vielmehr auf die explosionsartige Entwicklung der Wisschenschaft, die uns bevorsteht. Nicht unsere Geldbörsen bereichern unsere Hirne, sondern unsere Hirne füllen unsere Taschen.”

Dank des Internetwunders konnte auch eine Schule aus der nigerianischen Hauptstadt Abuja an der Diskussion in Davos teilnehmen. Doch in vielen Entwicklungsländern bleibt der Internetzugang ein Privileg, wie Timothy Berner-Lee, einer der Väter des Internets, betont:

“Das Internet wird derzeit von nur 20% der Weltbevölkerung genutzt. Die Leute denken, dass alle von diesem wundervollen Angebot profitieren können… Aber nein, das kann nicht jeder.”

Bildung durch Internet zur Schaffung einer besseren Welt ist nicht nur Sache von jungen Leuten. In der Erwachsenenbildung hat das Web in allen Bereichen ebenfalls eine Zukunft. Auch bei der Polizei: Weil es im Netz keine Grenzen gibt, ist es das ideale Mittel im Kampf gegen das internationale Verbrechen.

“Die Schaffung einer internationalen Anti-Korruptions-Akademie, mit Hilfe derer Polizisten in aller Welt via Internet lernen sollen, wie Verbrechen und Korruption verhindert werden können, ist ein wichtiges Ziel meiner Organisation”, erklärt der Generalsekeretär von Interpol.

Armut, Klimaerwärmung, Finanzkrise…Hier in Davos wurden viele Lösungen für die Probleme unserer globalisierten Welt auf den Tisch gelegt. Allen liegt der Ausbau von Bildung und Kommunikation zu Grunde. Die Internet-Revolution muss noch weiter gehen in Schulen, Ministerien und in den Medien.