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Der Prozeß zum ConcordeAbsturz beginnt

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Der Prozeß zum ConcordeAbsturz beginnt

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Zehn Jahre nachdem die Concorde der französischen Fluggesellschaft Air France in einem Feuerball explodierte, sucht ein Gericht nach den Schuldigen der Katastrophe.

Bei dem Absturz am 25. Juli 2000 starben 113 Menschen, darunter 97 Deutsche. Angeklagt sind die Continental Airlines und fünf Einzelpersonen. Ihnen wird fahrlässige Tötung vorgeworfen. Die offiziellen Ermittler gehen davon aus, dass ein auf der Startbahn liegendes Metallteil der Continental Airlines einen Reifen der Concorde zerfetzte und den Absturz auslöste.

Die Anwälte der US-Fluggesellschaft wollen dies aber in Frage stellen. “Dies ist nur die offizielle Version. Wir werden klarstellen, dass die Concorde bereits acht Sekunden bevor das Metallteil die Maschine traf, Feuer gefangen hat, so ungefähr 700 Meter vorher.”

Eine Theorie ist, dass der Fehler bereits bei der Wartung des linken Fahrwerks der Concorde passierte. Auf dem Reifen habe zu viel Gewicht gelastet, weshalb einer platzte, als die Maschine beim Start über eine Unebenheit gerollt sei.
Air France gab den Wartungsfehler zu, unterstrich aber, er sei nicht für das Unglück verantwortlich

Einige Luftfahrt-Experten gehen jedoch davon aus, dass ein Konstruktionsfehler zu dem Unglück geführt haben könnte. Vorfälle habe es schon vor der Katastrophe gegeben.

Der deutsche Fachmann Ronald Schmid erklärt:
“Unsere Untersuchungen haben gezeigt, dass solche Vorfälle – ich meine geplatzte Reifen, die die Flügel beschädigten, mindestens zehn Mal vor dem fatalen Unglück aufgetreten sind. Ich denke deshalb, dass die Behörden und das Air France Management guten Grund dazu hatten, zu überprüfen, ob die Concorde-Maschine zu dieser Zeit eine sicheres Flugzeug war.”

Drei Jahre nach der Katastrophe stellten Air France und British Airways den Betrieb des “Donnervogels” endgültig ein.

OKConcorde-Unglück vor Gericht

Zehn Jahre nachdem die Concorde der französischen Fluggesellschaft Air France in einem Feuerball explodierte, sucht ein Gericht nach den Schuldigen der Katastrophe. Bei dem Absturz am 25. Juli 2000 starben 113 Menschen, darunter 97 Deutsche. Angeklagt sind die Continental Airlines und fünf Einzelpersonen. Ihnen wird fahrlässige Tötung vorgeworfen. Die offiziellen Ermittler gehen davon aus, dass ein auf der Startbahn liegendes Metallteil der Continental Airlines einen Reifen der Concorde zerfetzte und den Absturz auslöste.

Die Anwälte der US-Fluggesellschaft wollen dies aber in Frage stellen. “Dies ist nur die offizielle Version. Wir werden klarstellen, dass die Concorde bereits acht Sekunden bevor das Metallteil die Maschine traf, Feuer gefangen hat, so ungefähr 700 Meter vorher.”

Eine Theorie ist, dass der Fehler bereits bei der Wartung des linken Fahrwerks der Concorde passierte. Auf dem Reifen habe zu viel Gewicht gelastet, weshalb einer platzte, als die Maschine beim Start über eine Unebenheit gerollt sei. Air France gab den Wartungsfehler zu, unterstrich aber, er sei nicht für das Unglück verantwortlich

Einige Luftfahrt-Experten gehen jedoch davon aus, dass ein Konstruktionsfehler zu dem Unglück geführt haben könnte. Vorfälle habe es schon vor der Katastrophe gegeben. Ein Experte erklärt: “Unsere Untersuchungen haben gezeigt, dass solche Vorfälle, ich meine geplatzte Reifen, die die Flügel schädigen, mindestens zehn Mal vor dem fatalen Unglück aufgetreten sind. Ich denke deshalb, dass die Behörden und das Air France Management guten Grund dazu hatten, zu überprüfen, ob die Concorde Maschine zu dieser Zeit ein sicheres Flugzeug war.” Drei Jahre nach der Katastrophe stellten Air France und British Airways den Betrieb des “Donnervogels” endgültig ein.