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Gewinner und Verlierer des Obama-Haushalts

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Gewinner und Verlierer des Obama-Haushalts

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Trotz Rotstift liegt der von US-Präsident Obama vorgeschlagene Etat für das Jahr 2011 bei 3,8 Billionen Dollar, das sind 2,7 Billionen Euro. Das Haushaltsdefizit soll damit fast 20 Prozent weniger betragen als die für 2010 erwartete Rekordverschuldung.

Als Gewinner des Haushaltsentwurfs sind Bildung und Forschung zu sehen, ebenso die kleinen und mittelständischen Betriebe. Für die Sicherheit an Flughäfen soll mehr ausgegeben werden, und auch das Geld für die Streitkräfte will Obama nicht antasten.

Der Haushaltsplan sieht 100 Milliarden
Dollar für Sofortmaßnahmen für Kleinbetriebe und Investitionen in den Bereichen Infrastruktur und saubere Energien vor. Das soll neue Jobs bringen.

Der vorgeschlagene Militäretat für 2011 liegt sogar zwei Prozent höher als für 2010. 700 Milliarden Dollar sollen für Verteidigung und Sicherheit ausgegeben werden.

Zu den Verlierern des Plans gehören die Reichen, die Banken und auch die NASA, denn eine neue bemannte Mondmission ist jetzt in weite Ferne gerückt.

Eine geplante Sonderabgabe der größten
Banken, die mit Hilfe von Steuergeldern vor dem Zusammenbruch bewahrt wurden, soll einen Teil der geplanten Ausgaben wettmachen.

Obama betonte, er werde langfristige Konsequenzen aus der Krise ziehen. Der Verantwortungslosigkeit im Finanzsektor werde ein Ende gesetzt.