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Jugendliche im mexikanischen Bandenkrieg erschossen

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Jugendliche im mexikanischen Bandenkrieg erschossen

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13 Jugendliche im Alter zwischen 15 und 20 Jahren sind Opfer im Bandenkrieg in der mexikanischen Grenzstadt zu den USA, Ciudad Juarez, geworden. Nach Angaben von Augenzeugen eröffneten Unbekannte das Feuer aus automatischen Waffen auf die Jugendlichen, die den Sieg eines örtlichen Fußballclubs feierten.

Die Täter fuhren mit etwa zehn Fahrzeugen vor und blockierten die Zugangsstraßen. Der Großvater eines der Opfer sagte, sein Enkel habe gerade das Gymnasium abschließen wollen. Er habe einen anderen Enkel, der etwas weiter sei. Und all die anderen? Was könne man tun? Man unterstütze sie, und dann käme irgendjemand und mache nur “bumm, bumm, bumm” – und massakriere sie. Die mexikanische Regierung hatte ohne Erfolg 2006 Zehntausende Soldaten in die Stadt direkt an der Grenze zu den USA geschickt, um die Drogenkartelle von Sinaloa und Suárez zu bekämpfen.

Ciudad Juárez gilt als Stadt mit den meisten Morden weltweit. Sie ist seit Jahrzehnten ein wichtiger Durchgangsort für Drogen in die US-Stadt El Paso direkt hinter der Grenze.